====== Gleichnis: Von den Arbeitern im Weinberg ====== [[Person:Jesus Christus:Die Gleichnisse Jesu|← Zurück zur Übersicht]] Die Bibeltexte für dieses Gleichnis aus den Evangelien (Luther 1912): ===== Matthäus 20, 1–16 ===== **Matthäus 20, 1–16** **1** Das Himmelreich ist gleich einem Hausvater, der am Morgen ausging, Arbeiter zu mieten in seinen Weinberg. **2** Und da er mit den Arbeitern eins ward um einen Groschen zum Tagelohn, sandte er sie in seinen Weinberg. **3** Und ging aus um die dritte Stunde und sah andere an dem Markte müßig stehen **4** und sprach zu ihnen: Gehet ihr auch hin in den Weinberg; ich will euch geben, was recht ist. **5** Und sie gingen hin. Abermals ging er aus um die sechste und die neunte Stunde und tat gleichalso. **6** Um die elfte Stunde aber ging er aus und fand andere müßig stehen und sprach zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag müßig? **7** Sie sprachen zu ihm: Es hat uns niemand gedingt. Er sprach zu ihnen: Gehet ihr auch hin in den Weinberg, und was recht sein wird, soll euch werden. **8** Da es nun Abend ward, sprach der Herr des Weinberges zu seinem Schaffner: Rufe die Arbeiter und gib ihnen den Lohn und heb an an den Letzten bis zu den Ersten. **9** Da kamen, die um die elfte Stunde gedingt waren, und empfing ein jeglicher seinen Groschen. **10** Da aber die ersten kamen, meinten sie, sie würden mehr empfangen; und sie empfingen auch ein jeglicher seinen Groschen. **11** Und da sie den empfingen, murrten sie wider den Hausvater **12** und sprachen: Diese haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleich gemacht, die wir des Tages Last und die Hitze getragen haben. **13** Er antwortete aber und sagte zu einem unter ihnen: Mein Freund, ich tue dir nicht Unrecht. Bist du nicht mit mir eins geworden für einen Groschen? **14** Nimm, was dein ist, und gehe hin! Ich will aber diesem letzten geben gleich wie dir. **15** Oder habe ich nicht Macht, zu tun, was ich will, mit dem Meinen? Siehst du darum so scheel, daß ich so gütig bin? **16** Also werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein. Denn viele sind berufen, aber wenige auserwählt. ---- [[Person:Jesus Christus:Die Gleichnisse Jesu|← Zurück zur Übersicht]]