Die Metapher der Herde Gottes ist eine der innigsten und bildhaftesten Beschreibungen der Gemeinde im Neuen Testament. Sie drückt die absolute Abhängigkeit der Gläubigen von ihrem Retter, Seine liebevolle Fürsorge, Führung und Schutz sowie die Verantwortung der untergeordneten Leiter (Ältesten) aus.
„Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.“
— Johannes 10,11
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Jesus Christus ist das Fundament und der rechtmäßige Eigentümer der Herde. Die Schafe gehören Ihm, weil Er sie durch Sein Blut erkauft hat. Die wesentlichen Merkmale der Beziehung zwischen dem Hirten und Seinen Schafen sind:
„Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach; und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht verlorengehen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.“
— Johannes 10,27-28
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Jesus hat Seiner Gemeinde auf Erden Hirten und Lehrer gegeben, die Er als Unterhirten beruft. Sie tragen eine immense Verantwortung vor Gott:
„Hütet die Herde Gottes bei euch, indem ihr nicht gezwungen, sondern freiwillig Aufsicht führt… damit ihr, wenn der Oberhirte offenbar wird, die unverwelkliche Krone der Herrlichkeit empfangt.“
— 1. Petrus 5,2-4
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Die Herde Gottes ist auf Erden ständiger Gefahr ausgesetzt. Falsche Lehrer, die die Wahrheit verdrehen, werden in der Bibel als „reißende Wölfe“ bezeichnet. Die Gemeindeleitung hat die Pflicht, die Herde vor diesen Gefahren zu bewahren:
„So habt nun acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in welcher der Heilige Geist euch als Aufseher eingesetzt hat, die Gemeinde Gottes zu weiden… Denn ich weiß, dass nach meinem Abschied reißende Wölfe zu euch hineinkommen werden, die die Herde nicht schonen.“
— Apostelgeschichte 20,28-29
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