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💀 Die letzten Dinge

Unter den letzten Dingen (theologisch oft der persönliche Teil der Eschatologie) versteht die Bibel das Ende des irdischen Lebens des Menschen, den Übergang in die Ewigkeit, die körperliche Auferstehung und das abschließende göttliche Gericht.

„Und wie es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht…“
Hebräer 9,27

1. Der leibliche Tod

Der Tod ist die Trennung der immateriellen Seele (bzw. des Geistes) vom materiellen Körper. Durch den Sündenfall kam der Tod in die Welt (Römer 5,12). Für den Gläubigen hat der Tod jedoch durch den Sieg Christi seinen Schrecken verloren. Er ist das Tor zur unmittelbaren Gegenwart des Herrn:

2. Der Zwischenzustand

Zwischen dem leiblichen Tod und der zukünftigen Auferstehung existiert die Seele im sogenannten Zwischenzustand:

3. Die leibliche Auferstehung

Die Bibel lehrt unmissverständlich eine zukünftige, physische Auferstehung aller Toten bei der Wiederkunft Christi:

4. Die endgültigen Gerichte

Die Schrift offenbart zwei wesentliche, getrennte Gerichtsereignisse:

A. Der Richterstuhl Christi (Bema-Thron)

Gilt einzig den erlösten Gläubigen. Es geht hier nicht um Verdammnis oder Errettung (denn der Gläubige ist bereits gerechtfertigt, Römer 8,1), sondern um die Beurteilung der Treue des Lebensdienstes und die Zuteilung von ewigem Lohn (Kronen).

B. Das Gericht vor dem Großen Weißen Thron

Gilt allen ungläubigen Toten aller Zeiten am Ende der Weltzeit. Sie werden nach ihren Werken gerichtet, die in den Büchern aufgezeichnet sind. Da kein Mensch aus eigenen Werken vor dem heiligen Gott bestehen kann, und ihre Namen nicht im Lebensbuch des Lammes stehen, ist das Urteil die ewige Trennung von Gott (der zweite Tod im Feuersee).

5. Der ewige Zustand: Neuer Himmel und neue Erde

Nach dem Endgericht vernichtet Gott die alte Schöpfung und schafft einen neuen Himmel und eine neue Erde. Hier wird es keine Sünde, keinen Tod, kein Leid und keinen Schmerz mehr geben. Die Erlösten werden ewig in der Gegenwart Gottes leben und Ihn anbeten (Offenbarung 21-22).

Siehe auch: