Die Wiederkunft Christi (theologisch auch die *Parusie*, von griechisch *parousia* = Ankunft, Gegenwart) beschreibt die leibliche, sichtbare und glorreiche Rückkehr Jesu Christi auf diese Erde am Ende der großen Trübsalszeit. Im Gegensatz zur Entrückung geschieht dieses Ereignis in aller Öffentlichkeit vor den Augen der gesamten Menschheit.
„Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, welche ihn durchstochen haben, und wehklagen werden um seinetwillen alle Stämme der Erde. Ja, Amen.“
— Offenbarung 1,7
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Jesus kehrt genau so zurück, wie Er vor fast 2000 Jahren zum Himmel emporgefahren ist: leiblich, physisch und sichtbar.
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Die Rückkehr Christi steht im direkten Bezug zur Rettung des jüdischen Überrests und der Stadt Jerusalem:
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Christus vollzieht bei Seiner sichtbaren Ankunft wesentliche Gerichts- und Heilsakte:
Der Antichrist und der falsche Prophet werden lebendig in den Feuersee geworfen. Satan wird gegriffen, gefesselt und für tausend Jahre in den Abgrund gesperrt (Offenbarung 19,20; Offenbarung 20,1-3).
Wenn Israel in höchster Not den anruft, den sie durchbohrt haben, wird sich das ganze Volk bekehren, und der Retter wird die Sünden Jakobs abwenden (Sacharja 12,10; Römer 11,26).
Nach Seiner Landung hält Christus Gericht über die überlebenden Menschen der Nationen. Wer die erlösten Geschwister (besonders den jüdischen Überrest) in der Trübsal gläubig unterstützt hat (Schafe), darf in das messianische Reich eingehen. Die Gottlosen (Böcke) gehen ins Gericht (Matthäus 25,31-46).
Christus nimmt den Thron Seines Vaters David in Jerusalem ein und regiert über die gesamte Erde (siehe Detailseite: Das Tausendjährige Reich (Messianische Herrschaft)).
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Siehe auch: