Die Eschatologie (von griechisch *eschatos* = der Letzte, Äußerste und *logos* = Wort, Lehre) ist die biblische Lehre von den letzten Dingen. Sie umfasst sowohl die persönliche Eschatologie des Einzelnen (Tod, Auferstehung, Gericht) als auch die allgemeine Eschatologie der gesamten Menschheit und Schöpfung (Trübsal, Wiederkunft Christi, messianisches Reich, Endgericht, Ewigkeit).
„Er, der diese Dinge bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald! Amen. — Ja, komm, Herr Jesus!“
— Offenbarung 22,20
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Biblische Eschatologie ist keine bloße Spekulation über die Zukunft, sondern die Offenbarung der endgültigen Verherrlichung Gottes und Seines Sohnes Jesus Christus. Sie dient dem Gläubigen zur Hoffnung, zum Trost, zur Wachsamkeit und zur Motivation für ein heiliges Leben in der Gegenwart (Titus 2,13; 1. Johannes 3,3).
Die Eschatologie zieht sich durch die gesamte Schrift – von den Verheißungen an Abraham und David, den Visionen der Propheten (Jesaja, Hesekiel, Daniel, Sacharja), den Reden Jesu (z. B. die Endzeitrede in Matthäus 24-25) bis hin zur Offenbarung des Johannes. Jesus Christus ist das Zentrum aller Verheißungen:
„Denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung.“
— Offenbarung 19,10
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Hier werden die vier zentralen biblischen Themenbereiche der Endzeitlehre im Detail entfaltet:
„Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten…“
— 1. Petrus 1,3