Die Via Dolorosa (lateinisch für „Schmerzensweg“ oder „Weg der Schmerzen“) bezeichnet den Pfad, den Jesus Christus am Tag Seiner Kreuzigung vom Prätorium des Pontius Pilatus bis zum Hügel Golgatha außerhalb der Stadtmauern zurücklegte.
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Nach Seiner Geißelung und Verspottung durch die römischen Soldaten wurde Jesus zum Tode verurteilt. Er musste das Querholz Seines Kreuzes selbst tragen:
„Und er trug sein Kreuz und ging hinaus zur sogenannten Schädelstätte, die auf Hebräisch Golgatha heißt.“
— Johannes 19,17
Aufgrund der physischen Erschöpfung durch die Folter brach Jesus unter der Last des Kreuzes zusammen. Die Soldaten zwangen Simon von Kyrene, Ihm das Kreuz nachzutragen (Lukas 23,26). Auf dem Weg klagten die Frauen Jerusalems um Ihn. Jesus forderte sie auf, über sich und ihre Kinder zu weinen, da über Jerusalem schwere Gerichte kommen würden (Lukas 23,27-31).
Außerhalb des Damaskustors lag Golgatha (Schädelstätte). Hier wurde Jesus zwischen zwei Verbrechern gekreuzigt.
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