Simon wird in den Evangelien der Zelot (griechisch *Zelotes* = der Eiferer) oder Kananäus (aramäisch *Qan'an* = Eiferer) genannt, um ihn von Simon Petrus zu unterscheiden.
Die Zeloten waren eine radikal-nationalistische jüdische Freiheitsbewegung, die die römische Fremdherrschaft mit Waffengewalt bekämpfte und die Zahlung von Steuern an den Kaiser verweigerte.
Simon legte seinen politischen Eifer ab und wandelte ihn in geistlichen Eifer für das Reich Gottes um. Er zog nach Pfingsten aus, um die frohe Botschaft zu verkünden.
Die Tradition besagt, dass er in Ägypten, Nordafrika und schließlich Persien predigte. Dort starb er als Märtyrer, indem er mit einer Säge entzweigeschnitten wurde.
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