In der biblischen Symbolik steht der Feigenbaum neben dem Weinstock und dem Ölbaum als prophetisches Symbol für das Volk Israel – insbesondere im Bezug auf seinen nationalen, politischen und geistlichen Zustand vor Gott.
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Bereits im Alten Testament vergleicht Gott die Väter Israels mit den süßen Frühfeigen und warnt das Volk vor dem Verlust dieses Segens, wenn sie ungehorsam werden:
Kurz vor Seiner Kreuzigung verfluchte Jesus einen Feigenbaum, der zwar Blätter (äußerer Schein von Frömmigkeit), aber keine Früchte (wahren Glauben) trug. Dies war eine prophetische Symbolhandlung über das damalige Volk Israel:
„Und als er einen einzelnen Feigenbaum am Weg sah, ging er zu ihm hin und fand nichts als Blätter daran. Da sprach er zu ihm: Nun wachse auf dir keine Frucht mehr in Ewigkeit! Und auf der Stelle verdorrte der Feigenbaum.“
— Matthäus 21,19
In Seiner endzeitlichen Rede gibt Jesus Seinen Jüngern ein klares Zeichen für das Nahen Seiner Wiederkunft anhand des Feigenbaums:
„Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich wird und Blätter treibt, so erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist. So auch ihr: Wenn ihr dies alles seht, so erkennt, dass er nahe vor der Tür ist.“
— Matthäus 24,32-33
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Siehe auch: